Sa. 01.06.2019 19 Uhr im Pixxl-Kino: Bowling for Columbine

Bowling for Columbine von Michael Moore

A Man Needs His Gun
Die Gewaltbereitschaft der Amerikaner ist es, die den Filmemacher Michael Moore erzürnte und das Publikum amüsierte. Dabei hatte die ganze Story einen todernsten Hintergrund, das Massaker an der Columbine Highschool. „Sind wir verrückt nach Waffen oder sind wir einfach nur verrückt?“, so lautet die rhetorische Frage des Films.
Michael Moore lässt nichts unversucht, dem Mysterium des gemeinen Amerikaners auf die Spur zu kommen. Er befragt Komplizen des Attentäters von Oklahoma , wagt sich Auge in Auge an den Schockrocker Marilyn Manson heran und stellt schließlich noch dem Ex-Westernhelden und Präsidenten der National Rifle Association Charlton Heston nach – frech, impertinent und manipulativ.
Ein Dokumentarfilm, der Diskussionen angestoßen hat und einer der wichtigsten Beiträge zu dieser Gattung ist. Kritikpunkt und zugleich Moores größte Stärke ist sein absoluter Mangel an Objektivität. Das Prinzip des „sauberen“ Dokumentarfilms hat in seinem Universum ausgedient, hier wird montiert, verdreht und zugespitzt auf Teufel komm raus. Nicht verwunderlich, dass der selbsternannte Aufklärer keine Antwort auf die Frage parat hat, woher die Gewalt in den USA kommt.
Stilistisch zieht Moore in „Bowling for Columbine“ alle Register. Er streut beißend-irrwitze Comic-Sequenzen ein, mischt geschichtliches Archivmaterial mit Aussagen der Interviewten und geht selbst zum Nahkampf über. Zum Showdown erschleicht er sich einen Gesprächstermin bei Gegenspieler Charlton Heston und führt ihn nach allen Regeln der Kunst vor. Heston flüchtet einfach in seinem eigenen Haus vor Moore und seinen unbequemen Fragen.

Sa. 04.05.2019 19 Uhr im Pixxl-Kino: Die Innere Sicherheit

Die Innere Sicherheit von Christian Petzold

„Die innere Sicherheit“ mit Julia Hummer, Richy Müller und Barbara Auer.

Kühl und fast emotionslos ist Christian Petzolds Kinodebüt:
Die 15-jährige Jeanne (Hummer) lebt mit ihren Eltern Clara und Hans (Auer, Müller), ehemaligen RAF-Terroristen, im Untergrund in Portugal – immer auf der Hut vor der Enttarnung. Als Jeanne sich in den Surfer Heinrich (Bilge Bingül) verliebt, muss die Familie das Land übereilt verlassen, weil ihre Identität aufzufliegen droht. Zurück in Deutschland versuchen sie alte Kontakte zur Szene zu bemühen, um sich finanziell über Wasser zu halten. Hervorragend gespielter und inszenierter Film, der ein Thema jüngster Geschichtsbewältigung sehr persönlich aufgreift und Menschen zeigt, die sich in der Ausweglosigkeit eingerichtet haben, nun aber plötzlich mit der Angst vor dem Scheitern konfrontiert werden.

Sa. 06.04.2019 19 Uhr im Pixxl-Kino: Augenblicke – Gesichter einer Reise

Augenblicke – Gesichter einer Reise

Augenblicke: Gesichter einer Reise von Agnes Varda und J.R.(2017)
Immer wieder werden beide in J.R.s großem Van, der auch als Fotostudio und Fotodrucker dient, durch Frankreich ziehen.An Orten, die sie interessieren, mit Menschen, die sie spannend finden, machen sie zusammen Kunst. Es ist vor allem J.R.s Kunst, der mit Fotodruck auf dünnem Papier überlebensgroße Porträts an Häuserwände, Türme und andere Orte klebt. Es ist eine Art von Kunst, die das Vorgefundene nutzt und die Ansässigen einbezieht.
Die Orte und Menschen, die sie besuchen, stehen für Umbruch, sind die VerliererInnen des Kapitalismus, der Gentrifizierung, der sich ändernden Zeiten. Jeder ihrer Besuche ist ein leichtherziger, ein lustiger-luftiger Einfall in Leben, die schwer sind, komplex, die Schaden genommen haben.Die Kamera indes, sie ruht auf der neuen frischen Kunst, die auch bald weg sein wird, vom Regen und vom Leben verwaschen und zerstört. An den Bildern lassen sich die komplizierten Leben dieser Leute erkennen, die sich über die plötzliche Aufmerksamkeit freuen, die aber doch nur von kurzer Dauer ist.
Es ist eine wunderbare Idee, die mit »Augenblicke: Gesichter einer Reise« ein anrührend lebensfreudiges Ergebnis ergab, das in eine Oscarnominierung als bester Dokumentarfilm mündete.

Sa. 02.03.2019 19 Uhr im Pixxl-Kino: Der Riss

Der Riss von Carlos Spottorno

Wir bringen den im Stil der Graphic Novel gehaltenen Fotoroman mit Originalaufnahmen von der Situation von Flüchtlingen an den Außengrenzen der EU auf die Leinwand. Zu den projizierten Seiten des Buches spricht Sarah Dressel live die Texte. Dauer ca. 45 Minuten.
Der Riss ist eine ungewöhnliche Graphic Novel. Eine Fotoreportage in Form eines Comics, ein Reisebericht mit authentischem Bildmaterial – in vielerlei Hinsicht eine Grenzerfahrung.
Für das spanische Magazin El País Semanal machen sich der Fotograf Carlos Spottorno und der Journalist Guillermo Abril auf den Weg an die Außengrenzen der EU: von Melilla, der spanischen Enklave in Marokko, schwer bewacht und durch einen schier unüberwindbaren Zaun geschützt bis in den Norden Finnlands und die Wälder Weißrusslands, wo NATO-Truppen für einen Grenzkonflikt mit Russland trainieren. Die Autoren merken schnell, dass die europäische Grenze sehr viel komplexer ist, als dass man sie an einem einzigen Ort vollständig begreifen könnte. Sie treffen Flüchtende, Grenzsoldaten und Kommunalpolitiker, und halten ihre Erlebnisse in Wort und Bild fest. Ein einmaliges Dokument der Herausforderungen, welche tagtäglich an den Grenzen der EU auftreten.
Dieses Buch basiert nicht auf realen Ereignissen – es IST die Realität. Wer „Der Riss“ gesehen hat, wird Europa mit anderen Augen sehen!

Sa. 02.02.2019 19 Uhr im Pixxl-Kino: Im inneren Kreis

Im Inneren Kreis

Ein Film über die bei der Roten Flora in Hamburg eigeschleusten Spitzel des Verfassungsschutzes.
(Kritik von Simon Hauck)
Was im ersten Moment nach kaltschnäuzigen DDR-Romeo-Spionen klingen mag oder – filmhistorisch betrachtet – quasi schon automatisch an wilde, cocktailgetränkte James-Bond-Agentenabenteuer denken lässt, sieht in der täglichen Praxis – gerade in Deutschland – völlig anders aus. Mit einer kleinen Besonderheit: Verdeckte Ermittler folgen streng den Anweisungen ihres VE-Leiters und korrespondieren im Alltag sehr häufig mit ihnen, schreiben hierfür Beobachtungsberichte usw. und integrieren sich in der Mehrzahl ziemlich geschickt innerhalb der jeweiligen Szene, obwohl sie vor Ort logischerweise jederzeit auffliegen könnten.
Umso erstaunlicher ist es nun, dass es gerade der Hamburger Szene im und um das Schanzenviertel seit den 2000er Jahren bis heute vermehrt gelungen ist, einige von diesen für „sechs bis siebenstellige Summen“ (Jan Reinecke) ausgebildeten Mitarbeitern des LKA Hamburgs oder des Generalbundesanwalts medienwirksam auffliegen zu lassen. Der deutschlandweit bekannte „Fall Iris P.“ ist sicherlich der unrühmlichste davon: Ihm wird in diesem thematisch durchaus spannenden Dokumentarfilm (u.a. mit Generalbundesanwalt a.D. Kay Nehm oder dem früheren Innenminister Gerhart Baum) dramaturgisch sehr viel Platz eingeräumt: Völlig zu Recht, denn diese Causa wirft weiterhin viele unangenehme Fragen auf. Den beiden Dokumentar-filmern ist es mit diesem ambitionierten Low-Budget-Projekt absolut gelungen, ein größeres Interesse für diese stark umstrittene Undercover-Form der Polizeiarbeit zu schaffen. Fortsetzung folgt: Vielleicht ja schon beim anstehenden G20-Gipfel in Hamburg (Geschrieben vor dem G20-Gipfel).

Sa. 05.01.2019 19.00 Uhr im Pixxl-Kino: Der Dritte Mann

(Ulrich Behrens)
Es ist das dunkle Wien, das Wien der Schatten, der Korruption, des nachwirkenden Krieges, der Trümmerlandschaften, der feuchten Keller, eine Stadt des Verborgenen, des Skrupellosen, der Schieber und Spekulanten, der um Macht konkurrierenden vier Besatzungsmächte, der Lebemänner, des Schwarzmarktes – ein Ort, an dem sich menschliche „Kanalratten“ die Hände reichen und im nächsten Moment umbringen.
Reed wählte die – inzwischen mehr als berühmte – Zither-Musik Anton Karas, die dieses ganz andere Wien mit einem Mantel, nicht des Fröhlichen oder gar Feucht-Fröhlichen umgibt, sondern der düsteren Atmosphäre der Geschichte und ihrer Umgebung einen besonderen Touch verleiht.
Holly, der Unschuldige, der Westernheftchen schreibende, wahrheitsliebende, ehrliche Holly Martins sieht sich mit seinem alten Freund Harry konfrontiert, der zu einem der größten Verbrecher des Nachkriegs-Wien geworden ist, der seinen eigenen Tod inszenierte, bei dem natürlich auch ein anderer sein Leben lassen musste, einen skrupellosen, gefühllosen, egozentrischen Mann, der den Tod nicht fürchtet und den Tod provoziert.
„The Third Man“ ist ein Porträt, die realistische Schilderung einer Atmosphäre, die Geschichte von Personen, die unterschiedlicher nicht sein können, die aufeinander treffen, aber was ändert sich eigentlich? Der dritte Mann, den der Portier gesehen hat, ein Mordopfer Limes, steht für den Tod, den Männer wie Lime verbreiten, den Mord, den sie befehlen, die Verbrechen, die sie begehen. Der dritte Mann ist tot. Und ohne es jemals auszusprechen, anzusprechen, zu fordern, steht „The Third Man“ doch eben auch für eine Welt, in der Männer wie dieses „taktische“ Opfer Limes und die Opfer, die Harry Lime zu verantworten hat, keine mehr sind.
Carol Reed gelang, mit Orson Welles in einer schrecklich-schönen Rolle, ein Klassiker des film noir.

Programmübersicht und Reservierung

Galerie Pixxl Brennerstraße 21 70182 Stuttgart

goetzwintterlin@web.de

Sa. 13.10. 20 Uhr: Edward Snowden im Pixxl-Kino

CitizenFour: Faktenreich, klug komponiert und hochdramatisch allein durch die authentischen Bilder: Die Filmemacherin Laura Poitras hat die Geschichte von Edward Snowdens NSA-Enthüllungen von Beginn an mit der Kamera begleitet. Der Dokumentarfilm des Jahres!     (Englisch mit deutschen Untertiteln.)

Programmübersicht und Reservierung

Galerie Pixxl Brennerstraße 21 70182 Stuttgart   goetzwintterlin@web.de

Filmabend in der Galerie Pixxl

Am 15. September 20 Uhr zeigen wir:

Down by Law, Jim Jarmusch (1986)
Wie in allen seinen Filmen folgt Jarmusch auf eine tragikomische, meist sehr sarkastische, aber dennoch menschliche Weise den Spuren, die sich ergeben, wenn mindestens zwei Menschen aufeinander treffen. Da wird nichts zusätzlich inszeniert, da werden keine Räume mit allerlei Krempel ausstaffiert, da werden keine Wege mehr oder weniger insgeheim dem Publikum vorgegeben, da spielen der Zufall und der Weg aus dem Zufall die entscheidenden Rollen. Und der unverbrüchliche Egoismus von Jack und Zack, den Jarmusch nicht verdammt, sondern beobachtet und sich entwickeln lässt.
Die Besetzung kann voll überzeugen. John Lurie, der Musiker („The Lounge Lizards“), der u.a. auch in „Stranger than Paradise“ (1983), in Lynchs „Wild At Heart“ (1990) und „Paris, Texas“ (1984) zu sehen ist und die Musik zum Film schrieb, ergänzt sich hervorragend mit Tom Waits, der mit „Jockey Full of Bourbon“ und „Tango Till They’re Sore“ zwei Songs zum Film lieferte, und Roberto Benigni, dessen Frau Nicoletta Braschi in einer Nebenrolle zu sehen ist – ein Trio infernale und ein komisches Trio zugleich.
Jarmusch drehte – wie immer – einen anti-american-way-of-life-Film, der nicht nur den Mainstream, sondern auch die dahinter steckenden ideologisch verblendeten Chiffren über das vermeintliche Amerika relativiert.
Freier Eintritt  Galerie Pixxl Brennerstraße 21 70182 Stuttgart, Tel. 017696199503

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Filmabend in der Galerie Pixxl

Am Samstag, 7. Juli 20 Uhr zeigen wir den Film  Der Clou.

In der Gauner Komödie  erzählt Regisseur George Roy Hill eine Geschichte über zwei Trickbetrüger. Chicago im Jahre 1936: Die USA hat sich immer noch nicht vollständig von der Wirtschaftskrise von 1929 erholt. In mitten dieser Krise, haben sich viele Gangs, korrupte Polizisten und die Mafia etabliert. Johnny Hooker (Robert Redford) versteht nichts vom Töten und verdient sich das Geld als Trickbetrüger. Als Johnny mit seinen Partner Luther Coleman (Robert Earl Jones) einen Mann um 11.000 $ erleichtert, ruft das den mächtigen Gangsterboss Doyle Lonnegan (Robert Shaw) auf den Plan. Der hereingelegte Mann war sein Laufbursche! Lonnegan lässt Luther töten und Johnny entkommt nur knapp seiner Rache. Kurz vor seinen Tod gab Luther Johnny den Rat, den Meister unter den Trickbetrüger Henry Gondorf (Paul Newman) aufzusuchen. Gemeinsam hecken sie einen Plan aus um sich an Lonnegan zu rächen… „Der Clou“ gewann 1974 stolze 7 Oscars. Unter anderem als bester Film.
FAZIT: Hills Gauner Komödie ist nicht umsonst für viele ein Kultfilm. Die drei Hauptfiguren passen sich in die Kulisse im verarmten Chicago perfekt ein und brillieren mit gekonnter Leistung und messerscharfen Dialogen. Der Stil (mit den Kapiteln und der Musik) ist einzigartig und einfach cool.

Freier Eintritt  Galerie Pixxl Brennerstraße 21 70182 Stuttgart, Tel. 017696199503

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Filmabend in der Galerie Pixxl

Diesmal schon am Freitag!

Der Mann ohne Vergangenheit von Aki Kaurismäki

Mit der Tragikomödie präsentiert sich der kauzige Finne Aki Kaurismäki in Bestform. Das kleine Meisterwerk hat alles, was einen Kaurismäki-Film sehenswert macht: Melancholie, Dramatik und reichlich lakonischen Humor. „Der Mann ohne Vergangenheit“, der in Cannes den Großen Preis der Jury erhielt und beim Hamburger Filmfest mit dem Douglas-Sirk-Preis bedacht wurde, ist ein durch und durch typischer „Kaurismäki“. Nicht zum ersten Mal strandet ein Mann ohne Vergangenheit und scheinbar ohne Zukunft in einer fremden Stadt und muss sich mit dem Drama Leben auseinandersetzen. Aber ist der von Markku Peltola („Juha“, „Wolken ziehen vorrüber“) mit minimalistischem Einsatz, aber hocheffektiv gespielte Protagonist wirklich ein Verlierer? Trotz aller Trostlosigkeit, Tristesse und Depression gibt der Regisseur seinen Figuren einen Strohhalm voll Hoffnung und die kleinen Freuden, die sie nicht vollends am Leben verzweifeln lassen.

Freitag, 15. Juni 20 Uhr in der Galerie Pixxl Brennerstraße 21 70182 Stuttgart

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https://supersaas.de/schedule/Pixxl-Kino/Termine

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen,ebenso Film-Vorschläge und DVD’s/Bluerays, Mitarbeit in der Pixxl-Kino Filmgruppe und, ganz wichtig und hilfreich: weitere e-mail-Adressen für den Pixxl-Kino Verteiler. Bitte an goetzwintterlin@web.de

Öffnungszeiten der Galerie: Di. + Fr. 14 – 18 Uhr.   Galerie Pixxl Götz Wintterlin Brennerstraße 21 70182 Stuttgart http://www.galeriepixxl.com

Pixxl-Kino

Am Samstag, 2.Juni 20 Uhr zeigen wir „Z-Anatomie eines politischen Mordes“ von Costa Gavras.

Das Politkino der Gegenwart ähnelt in seiner Harmlosigkeit ein wenig einem Abend beim politischen Kabarett, bei dem sich ein schein-engagiertes Publikum von stilistisch eloquenten Conférenciers noch einmal die Meinung bestätigen lässt, die es ohnehin schon hatte. Dass es auch ganz anders, bissig, intelligent, unversöhnlich und formal wagemutiger geht, wird klar, wenn man sich mit dem Werk des legendären Regisseurs Costa-Gavras beschäftigt, dessen Meisterwerk „Z“ bis heute unerreicht ist im Olymp des Politthrillers. Mit aggressiver Dringlichkeit, klarer Rhetorik und enormer filmischer Intelligenz widmete er sich 1969 anhand des mutmaßlichen Mordes am Oppositionspolitiker Grigoris Lambrakis den Verbrechen der heraufziehenden griechischen Militärdiktatur. Dabei schleuderte er seinem Publikum einen wütenden Film entgegen, der sich noch heute wie eine Ohrfeige anfühlt; der verarbeitet und besprochen werden will.
Galerie Pixxl, Brennerstr. 21, 70182 Stuttgart

Buchung und Programmvorschau:

www.supersaas.de/schedule/Pixxl-Kino/Termine

Der Link darf gerne an Interessierte weiterverbreitet werden.

Freier Eintritt

Pixxl-Kino Special

Am Samstag, 19. Mai 20 Uhr zeigen wir „Das Salz der Erde“ über den Fotografen Sebastiao Salgado in der Galerie Pixxl, Brennerstr. 21, 70182 Stuttgart.

Der Film präsentiert Leben und Arbeit des weltberühmten Fotografen aus der Perspektive zweier Regisseure: der seines Sohnes Juliano Ribeiro Salgado, der seinen Vater in den vergangenen Jahren oft mit der Filmkamera begleitete, und der von Wim Wenders, Bewunderer von Salgados Fotokunst, selbst Fotograf und einer der großen Filmemacher unserer Zeit.

Buchung und Programmvorschau über:

www.supersaas.de/schedule/Pixxl-Kino/Termine

Der Link darf gerne an Interessierte weiterverbreitet werden.

Freier Eintritt.

 

 

Originelle Grußkarten für’s Neue Jahr

In der Galerie Pixxl gibt es verschiedene als Neujahrsgruß geeignete Postkarten aus eigener Herstellung im Format 12 x 17 cm in gewohnter Qualität für 2,50 €/Stck. (Auch im Versand zuzügl. Porto). Bestellungen über meine e-mail-Adresse.
Hier eine Übersicht der lieferbaren Titel. Es gibt auch Grußkarten zu anderen Anlässen: Umzug, Hochzeit, Geburtstag, Trauerkarten, …..
Nicht zu vergessen: Über 300 Karten mit meinen eigenen Bildern, die ständig in der Galerie vorrätig sind, außerdem große + kleine Formate, hochwertige Drucke von eigenen Dateien und die Schnäppchenkisten.

Katalog Neujahrsgruesse Einzelbild 01Katalog Neujahrsgruesse Einzelbild 02Katalog Neujahrsgruesse Einzelbild 03Katalog Neujahrsgruesse Einzelbild 04Katalog Neujahrsgruesse Einzelbild 05Katalog Neujahrsgruesse Einzelbild 06Katalog Neujahrsgruesse Einzelbild 07Katalog Neujahrsgruesse Einzelbild 08Katalog Neujahrsgruesse Einzelbild 09Katalog Neujahrsgruesse Einzelbild 10Neujahrsgruss-für-2012-fuer

Ausstellung „Viecher“ in der Galerie Pixxl

Hallo und guten Tag,

am Donnerstag, 6. Juli, 20.00 Uhr gibt es in der Galerie Pixxl die Vernissage zu meiner neuen Ausstellung mit dem Titel „Viecher“. Ich zeige auf meine Art mehr oder weniger liebevolle Fotografien von Tieren der näheren und weiteren Umgebung. Fans von rührseligen Tierdokus werden eher enttäuscht sein, es wird aber auch richtig schöne Bilder geben.

 Stuttgart-2013-Enten-am-Bär.jpg

 Dauer der Ausstellung bis  22.09.2017, jeweils Do. und Fr. 14 – 18 Uhr.

 Herzliche Grüße        Götz Wintterlin

 Galerie Pixxl Brennerstr.21 70182 Stuttgart – Bohnenviertel Tel. 017696199503 goetzwintterlin@web.de

Diese Einladung kann gern weitergegeben werden.  

LaPlapperPapp Die letzte Vorstellung

Hallo und guten Tag,

50 Jahre lang hat Anni Weigand mit ihrem Stabpuppentheater „LaPlapperPapp“ im Werkstatthaus Ost in Stuttgart die Zuschauer verzaubert . Bei der unwiderruflich letzten Vorstellung am 22. Juli 2016 konnte ich fotografieren. Meine knapp 30 Bilder von diesem einen Abend zeige ich in der Galerie Pixxl. Wenn alles wie geplant klappt, wird Anni zur Vernissage persönlich anwesend sein und einige ihrer Puppen mitbringen.

Zur Vernissage am Donnerstag, 1. Dezember 2016 um 19.00 Uhr lade ich ganz herzlich ein. Die Ausstellung ist bis Freitag, 27. Januuar 2017 jeweils Donnerstag und Freitag von 14 – 18 Uhr, nach Vereinbarung und während der Woche meist am Nachmittag geöffnet.

Diese Einladung kann gern an Interessierte weitergegeben werden.

Götz Wintterlin   Galerie Pixxl, Brennerstraße 21, 70182 Stuttgart – Bohnenviertel, Tel. 017696199503.

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